Mittwoch, 26. März 2014

Everything that we see is a shadow cast by that which we do not see.





So schnell ist man überrascht von dem, was zu erwarten war. So schnell, sind Worte gesprochen, Reaktionen nicht zurückgehalten und Situationen verändert. So schnell sind Gefühle verletzt. Sobald du weg bist, bläst ein schneidend kalter Nordwind durch das Fenster, das du aufgelassen hast, durch den Spalt, den du zurückgelassen hast. Bei mir, hier, gelassen hast. Ich glaube zu erfrieren. Die voll aufgedrehte Musik löst sich im Raum auf, strömt in alle Himmelsrichtungen, nur nicht zu mir. Meine Gedanken, die eben um dich kreisten sind nun von diesem Wind mitgezogen wurden und von der Kälte gefesselt. Ohne dich ist es, ist alles, bin ich, gleich viel kälter. Ich spüre wie sich die kleinen, blonden Haare auf meinem Unterarm aufstellen und wie der Schauer von dort über meine Schultern, meiner Brust zieht. Bumm.. Bumm.. Bumm.. wird der Schauer durch meinen Körper gepumpt, nachdem er zuvor von außen meine ganz Fläche besiedelte. In wenigen Minuten kennt keine Zelle dieses beißende Brennen der Kälte nicht. Du bist weg. Du. Windschutz. Wärme. 
Kannst du zurück kommen, das Fenster schließen, dich neben mich setzen und mich wieder ein bisschen auftauen? 


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