Mittwoch, 26. März 2014

Everything that we see is a shadow cast by that which we do not see.





So schnell ist man überrascht von dem, was zu erwarten war. So schnell, sind Worte gesprochen, Reaktionen nicht zurückgehalten und Situationen verändert. So schnell sind Gefühle verletzt. Sobald du weg bist, bläst ein schneidend kalter Nordwind durch das Fenster, das du aufgelassen hast, durch den Spalt, den du zurückgelassen hast. Bei mir, hier, gelassen hast. Ich glaube zu erfrieren. Die voll aufgedrehte Musik löst sich im Raum auf, strömt in alle Himmelsrichtungen, nur nicht zu mir. Meine Gedanken, die eben um dich kreisten sind nun von diesem Wind mitgezogen wurden und von der Kälte gefesselt. Ohne dich ist es, ist alles, bin ich, gleich viel kälter. Ich spüre wie sich die kleinen, blonden Haare auf meinem Unterarm aufstellen und wie der Schauer von dort über meine Schultern, meiner Brust zieht. Bumm.. Bumm.. Bumm.. wird der Schauer durch meinen Körper gepumpt, nachdem er zuvor von außen meine ganz Fläche besiedelte. In wenigen Minuten kennt keine Zelle dieses beißende Brennen der Kälte nicht. Du bist weg. Du. Windschutz. Wärme. 
Kannst du zurück kommen, das Fenster schließen, dich neben mich setzen und mich wieder ein bisschen auftauen? 


Donnerstag, 6. März 2014

Nom Nom Nom

Leute... Ich bin gerade so am Arsch, so müde, so hungrig, so verheult, so genervt. Deswegen zeige ich euch jetzt einfach mal ein bisschen Essen, das es so in der letzten Zeit bei mir gab.




Dienstag, 4. März 2014

Wann, also nein, ich meine, warum!?

Ich frage mich wann ein Mensch aufhört zu reden. Wann ein quirliges Mädchen aufhört quirlig zu sein, und wann eine offene Person sich verschließt. Ist das so, wenn man „erwachsen“ wird? Heißt „erwachsen werden“ sich zu sich selbst zu richten, mehr über sich selbst zu richten und nur wenigen von sich zu berichten? Ich versteh langsam den Zusammenhang zwischen Kindheit und Leichtigkeit. Ich versteh langsam, wie jemand da sitzen, Kindern beim Spielen und Rumtoben zusehen und sich denken kann, "So unbeschwert möchte ich auch noch mal durchs Leben rennen". Und er hat Recht. Kinder rennen, wenn sie einmal etwas kennengelernt haben, von etwas gehört, etwas erzählt bekommen haben – rennen sie nur so auf all die Dinge zu. Vergessen oder wissen noch gar nicht, woran sie alles vorbeilaufen und eh sie sich versehen – PLUMPS – fallen sie auf ihre Nase. Ich versteh langsam, dass ich gerade weder ein Kind noch eine Erwachsene bin. Ich bin die letzten Jahre nur gerannt, ich wollte alles auf einmal, ich wollte alles sofort, ich wollte alles einfach viel zu viel, zu schnell. Und jetzt falle ich auf die Nase, Mal um Mal um Mal, immer auf die Nase. Nur Kinder wissen manchmal gar nicht, dass sie zu schnell gerannt sind, die Mama sagt dann zwar, "Mach langsam", aber welches Kind interessiert das schon, solange es keinen Ärger bekommt, mich hat das reichlich wenig interessiert, und weil sie nicht wissen, dass sie zu schnell gerannt sind, stehen sie einfach wieder auf und rennen auf ein Neues los. Sie denken nicht darüber nach, sie stehen einfach wieder auf und das ist der Unterschied. Das einfach und manchmal auch das Aufstehen. Wenn man zu sehr darüber nachdenkt, wie man sich bewegt, dann tanzt man nicht. Wenn man zu sehr darüber nachdenkt, was man sagt, dann spricht man nicht. Wenn man zu sehr darüber nachdenkt, wie man aussieht, möchte man gar nicht mehr aussehen und schon recht nicht mehr gesehen werden. Wenn man zu sehr darüber nachdenkt, wer man ist... will man nichts mehr sein. Das Dumme ist, ich renne, ich falle und ich weiß, dass ich gefallen bin. Wie es weiter geht – hängt vom Zufall ab.