Dienstag, 28. Januar 2014

Schnecken und ich ...

Irgendwie finde ich meinen Gedankengang gerade ziemlich eklig, aber ich fühl mich wie 'ne Schnecke.
Eigentlich hab ich immer gedacht, wenn ich ein Tier wäre, wäre ich ein Pinguin: dicke Fettschicht, kuschelt gerne mit anderen Pinguinen, Pinguinliebe hält ewig und noch länger und einfach süß und knuffig und aaawh. Pinguine sind toll. Aber gerade finde ich, ich bin viel mehr eine Schnecke.
Erstmal hab ich das Schneckentempo mega gut drauf, ich bin zwar zu Fuß recht schnell unterwegs, aber gedanklich und auch erfolgsmäßig bin ich richtig langsam unterwegs. Ich kann dieses Gefühl einer Schnecke, dass alle anderen einen mit Leichtigkeit überholen sehr gut nachvollziehen. Übrigens ich rede von einer Weinbergschnecke, nicht von Nacktschnecke, denn ohne Haus wären die Parallelen zwischen mir und Schnecken geringer. Jedes mal krieche ich aus meinem Haus raus, streck meine Fühler aus und denke "Yep, let's go", aber sobald ich denke es droht ein wenig Gefahr, bin ich schneller wieder verkrochen als man es glauben kann. Ich hab einfach nicht den Mumm mal etwas durchzuziehen, ich gebe bei jeder Kleinigkeit auf, und ich lerne einfach nicht dazu. Immer wieder die gleichen Muster, das gleiche hinausgehen, das gleiche hineinkommen. Immer und immer wieder und ich kann mich einfach nicht von meinem Schneckenhaus trennen. Keiner weiß wie es drinnen aussieht, weil man erst hinein sehen kann, wenn ich tot bin, aber dann ist da ja niemand. Es gibt Tage da ist mein Bett mein Schneckenhaus, ich denke ich bin da sicher und möchte nie mehr raus und solange ich nicht muss ist auch alles in Ordnung. Wieso versteht so ne Schnecke wie ich nicht, dass wenn sie mal ein bisschen länger durchhält sie vielleicht etwas weiter kommt? Schnecken sind dumm. Und ich gerade auch. Aber mein Schneckenhaus ist einfach so sicher und ich hasse es verunsichert zu sein. Ich wette, wenn ich so weiter mache kommt irgendwann so ein Ar*** von Mensch und tritt mich "versehentlich" kaputt. Kein Schneckenhaus. Keine Schnecke.

Mittwoch, 15. Januar 2014

Wenn es einem einfach vorkommt, ist es meistens falsch.

Er hat mal gesagt, wie toll es sei mit ihr zu reden, wie anders, wie viel einfacher. Er brauchte seine Sätze nicht einmal zu beenden oder zu versuchen die schwierigen Dinge einfach auszudrücken, weil sie ihn auch so verstand, auch ohne die Mühe. Es ist manchmal nicht leicht zu sprechen, die Wahrscheinlichkeit falsch verstanden zu werden ist meist viel höher als die sich am Ende verstanden zu fühlen. Aber mit ihr konnte er das, es war keine große Sache mehr alles geradewegs heraus zu erzählen, wie es ihm gerade in den Kopf kam, mit ihr zu reden war leicht und das war großartig, so oder ganz ähnlich hatte er es zumindest formuliert. Damals, als sie im Bad am Waschbecken stand um sich für den Abend fertig zu machen und er auf dem Rand der Badewanne saß und ihr zuschaute. Jetzt fragte sie sich, als sie um zwei Uhr morgens noch wach im Bett lag und an das was hätte sein können dachte, ob er sich noch an seine Worte erinnerte, an den Tag, an die Zeit. An die Zeit in der zwischen ihnen alles einfach war : das Reden, das Treffen, das Lächeln, das Lieben. Ein Mädchen hatte er kennengelernt, das freute sie, nein wirklich, sie freute sich, dass er womöglich endlich das bekommt, was sie ihm doch auch immer gewünscht hatte. Aber sie kam nicht von dem was hätte sein können Gedanken los. Fiel es ihm mit ihr auch so einfach? Konnte er ihr auch alles sagen, worüber er nachdachte? War es schön mit ihr, diesem Mädchen? Sie hatte ihren Namen bereits wieder vergessen. Hatte sie überhaupt richtig hingehört oder wollte sie gar nichts mehr wissen nachdem er von ihr zu reden begonnen hatte? Jetzt war alles anders als damals. Das könnte man sich jeden Tag eigentlich denken, ständig muss sich alles verändern und selten bleibt es für immer. Sie wusste gar nicht wozu es diesen Begriff "für immer" gab, vielleicht nur um zu sagen, dass es nichts gibt, was "für immer" ist, bleibt, hält, lebt. Eine Frage blieb ihr und sie wusste sie würde auch morgen noch bleiben und den Tag darauf: Wie konnte es sein, dass er ihr plötzlich nicht mehr alles einfach so sagen konnte.

Montag, 13. Januar 2014

"Some people care too much, I think it's called love."



 Hallihallo ! Ich wollte euch nur mal kurz zeigen,was ich gestern zum Einjährigen getragen habe.

Freitag, 10. Januar 2014

Keine Fragen außer dieser, die ganze Nächte kostet: Kann ein Herz aus Gold sein, wenn es einfach rostet?



Ich bin so müde. Ich bin es müde über manche Dinge nachzudenken und zu müde damit aufzuhören. Ich bin zu müde um wach zu sein und zu müde um mir darum Gedanken zu machen, wann Zeit zum schlafen bleibt. Ich hab es satt. Ich hab es satt wie schnell die Zeit vergeht, meistens sogar, dass sie überhaupt vergeht. Ich hab es satt, dass sich immer weiter alles ändert, diesen Wandel, diesen Drang. Ich fühl mich bedrängt, von allem, was an mir vorbei rauscht und mich eigentlich nur streift. Ich bereue Entscheidungen, aber es ärgert mich noch mehr, dass ich schon kommen sehe, dass ich mit gleichem Muster weiter handeln und vor allem leider denken werde. Ich hasse es wie eilig man es hat, wie eilig ich es hab, wie übereifrig ich übersehe, dass man Phasen seines Lebens auch mal auskosten, genießen und währen lassen sollte. Klar manchen denken YOLO oder "Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter", aber ich will gar nicht alles, was ich in meinem Leben gemacht oder erreicht haben will, heute oder morgen oder nächste Woche geschafft haben. Natürlich seh ich das auch so, dass man sein Leben nicht vergeuden und Chancen ewig aufschieben sollte. Aber wenn ich über die nächste Woche hinaus lebe und einfach alles auf einmal wollte, dann werde ich mir denken MIST! Das ist jetzt nicht mehr möglich, ich kann die Zeit nicht zurück drehen, ich kann das was geschehen ist nicht noch mal erleben. Ich kann einfach nichts zwei mal zum ersten Mal erleben, vielleicht zu einem Zeitpunkt, zu dem ich diesen Dingen gewachsener wäre. Aber naja, mich macht's gerade nur so ein minibisschen fertig, wie lange du manchmal brauchst irgendetwas aufzubauen, beispielsweise eine gute Beziehung zu einem Menschen und wie schnell sie sich dann innerhalb kurzer Zeit durch getroffene Entscheidungen verändern kann. Angenommen ich würde wollen, dass es annähernde wieder so wird wie vorher, dann merke ich, auch wenn es über ein Jahr her ist, wie lange es noch dauern wird, das hinzubekommen. Bis dahin hör ich einfach die Zeilen "Doch wenn ich ehrlich bin zu mir, es geht mir beschissen. Es ist nicht leicht zu sehen, dass es bleibt wie es nie war", suhle mich ein wenig in Erinnerungen und Ärgernis und stürz mich in meine Facharbeit in Mathe. Von Wegen Wochenende und Entspannung. 

Freitag, 3. Januar 2014

Sie müssen das tun, was sie am wenigsten lassen können.



Falls ihr ein paar Neujahrsküsse sehen wollt, schaut doch einfach noch bei dem Post vom letzten Jahr ( KLICK ) vorbei.










Donnerstag, 2. Januar 2014

2013 - Rückblickend


Alles in allem war das Jahr 2013...  ja wie war das noch, ist schon so lange her und mein Kopf ist gerade schon so sehr im neuen Jahr. 2013 war schnell, es war besser, und wieder anders. Zog an mir vorbei wie sonst was, immer wenn ich gerade dachte "aaah so lange noc..." war's bevor ich das letzte Wort aussprechen konnte schon wieder vorbei. So blieb einiges unausgesprochen, einiges ausgelassen, nicht vollends ausgekostet, aber nicht schlecht. Die Schlechten Dinge hatten auch einfach keine Zeit sich aufzubauen, deswegen blieb es ein ruhiger See, der Unwetter ausharrte und Sonnentage genoss. Aber der See war einfach nichts im Vergleich zum Ozean, zu endlosen Weiten, verschlingenden Tiefen, atemberaubenden Welten. Wer weiß aber was 2014 mit den kleinen See von 2013 macht, ihr wisst schon : globale Erwärmung und so weiter .. vielleicht gibt's nach ein paar weiteren Jahreswechseln nur noch einen ganz ganz ganz weiten Ozean in meinem Leben und nicht so viele kleine Seen. 




Ziemlich ungefähr vor einem Jahr habe ich unter anderem in einem Post ( KLICK ) meine Vorsätze für 2013 festgehalten. Da ich sie so oder so mal rückblickend betrachten wollte, dachte ich, kann ich das auch hier tun.


Umgesetzt! 
Haare besser pflegen // Sie sind immer noch nicht umwerfend schön, aber ich hab über ein halbes Jahr schon kein Spliss mehr, bääm, ist ein Erfolg für mich! 
vorzeitiger planen // ich kann gut Planen, beim Umsetzen scheitert's 
freundlicher sein // war manchmal schwer.. aber check! 
nicht so viel weinen // ich weiß nicht ob's an mir liegt, aber egal, geschafft
ehrlicher sein // hat gut geklappt
meiner anderen kleinen Schwester mit der Schule helfen// war nicht so anstrengend wie ich gedacht habe
meiner älteren Schwester regelmäßiger etwas erzählen//  ich habe zumindest nicht mehr das Gefühl, dass wir voneinander entfernt haben, also bäääm 
ausgeglichener sein// ganz ehrlich, ich find das hab ich gut gemacht 
Silvester 2013 --> 2014 mit meinen zwei besten Freunden feiern// 1. Erfolg: meine zwei besten Freunde sind noch die selben; 2. Erfolg: sie waren da und es war toll 

Umgesetzt, aber noch ausbaufähig! 

Hausaufgaben machen// läuft schon besser als letztes Jahr, aber hasst ihr das auch so, wenn ihr dem Lehrer beichtet, dass ihr die Hausaufgaben nicht gemacht habt und sich dann am Ende der Stunde herausstellt, dass ihr gar nicht aufgeflogen wärt... ?! 
kreativer sein// hält sich in Grenzen, aber ich fühl mich nicht so unendlich unkreativ wie letztes Jahr 
produktiver sein// ebenso
ordentlicher sein// hab öfter meinen Zimmerboden gesehen, als die Jahre zuvor
öfter kleine Geschenke machen// hehe das werde ich beibehalten!! 
im Haushalt mithelfen// hängt wohl mit meiner neugewonnenen Ordnung zusammen 
Gruppenfotos nicht mehr vergessen// hab zumindest ein paar mal dran gedacht 
nicht mehr selbst verletzen// leider im gesamten Jahr 2013 nicht geschafft...aber es ist schon 
niemanden hauen, auch wenn's nicht wehtut// hab leider meinen Freund ein paar mal auf die Finger gehauen, der kann aber auch frech sein
mind. 12 mal im Jahr zu Papa fahren// nicht gaanz, aber ich kümmer mich zumindest öfter drum und bald zieht Papa ja eh ein
Mama öfter sagen wie lieb ich sie habe und wie wichtig sie ist// ich war nett zu Mama, aber man kann immer noch netter sein 
Oma und Opa öfter besuchen, vor allem wenn ich mal nicht was von ihnen brauche// habsch gemacht, aber könnte bestimmt noch öfter sein 
sparsamer werden// hab mir zumindest ein bisschen was gönnen können 
Valentins-, Weihnachts- und Osterkarten basteln// Weihnachten und Valentinstag hat's geklappt

Vorsätze zum in die Tonne kloppen!

selbstloser sein// Egoisten bleiben Egoisten... vielleicht werde ich ja 2014 heilig gesprochen 
mehr Einsen als Dreien auf dem Zeugnis bekommen// wer nimmt sich sowas mit einem 3,0 Schnitt vor ??!!
0 Fehlstunden// war doch klar dass ich da faile
Auszeichnung für den Praktikumsbericht//Meine These ist, dass nicht ich es war, die das aufgeschrieben hat ó.O 
Sport machen// HAHAHA
besser ernähren// HAHAHAHA²
abnehmen (Ziel : mind. 7 kg)// HAHAHA³
grundsätzlich immer um spätestens 6 Uhr aufstehen// soll ja gesund sein..aber 6 Uhr ist echt zu hart... 
Papa öfter anrufen// leider nicht geschafft... 
neue Geldquelle besorgen// nehme ich mir auf jeden Fall nochmal vor 
mehr mit meiner kleinsten Schwester machen// wäre echt unfair, wenn ich behaupten würde, das hätte ich getan.. sorry Schwesterherz <3 
Weihnachtsgeschenke im November fertig haben// bin wie jedes Jahr am letzten Tag komplett fertig geworden, wer hätte das gedacht
ZUFRIEDEN SEIN// DREAM ON LITTLE GIRL, DREAM ON